Auf der Scheibenwelt wird man am häufigsten auf Personen folgender Gattungen treffen:
Menschen sind die am weitesten verbreitete Spezies. In den meisten Reichen auf der Scheibenwelt wird man Menschen an der Spitze der Hierachie finden.

Zwerge leben vor allem in Stollen, treten aber auch vermehrt in Ankh-Morpork auf, wo sich die größte Ansammlung von Zwergen auf der Scheibenwelt befindet. Sie sind klein, gute Kämpfer und meistens hassen sie Trolle.
Trolle bestehen aus Silizium und sind somit in den meisten Fällen groß, stark, steinig und, wie sollte es anders sein, die meisten von ihnen hassen Zwerge. Ihr Gehirn arbeitet nur bei wirklich niedrigen Temperaturen gut.

Elfen sind hinterhältig und wurden aus der Ebene der Sterblichen verbannt. Zu ihren weiteren Eigenschaften zählt besondere Grausamkeit und die Abscheu gegenüber Eisen.
Untote trifft man fast überall an. Zu ihnen zählen Vampire, Werwölfe, Guhle und viele andere. Die Leute haben gelernt mit Untoten zu leben.

Ganz aus dem Rahmen fallen Antropomorphe Personifizierungen, sie sind keine richtigen Lebewesen, auch wenn sie eine eigene, meist sehr überraschende Persönlichkeit besitzen. Sie verkörpern Dinge, von denen die Lebenden wissen, dass es sie gibt, wie den Tod oder die Zeit oder die Gute-Laune-Fee.

Und viele andere, teils recht seltsame und äußerst ungewöhnliche, Personen, von denen man sich nicht erschrecken lassen sollte. Es braucht eben nicht alles, was sprechen kann, zwei Arme und Beine*.
* manche essen sie jedoch recht gerne und ein Igor kann immer ein zusätzliches Körperteil gebrauchen
Dies war ein grober Überblick über die Bevölkerung der Scheibenwelt. Hier folgen Artikel aus dem Scheibenwelt-Lexikon DiscWiki über mehr oder weniger bekannten Personen.
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ger. Bibliothekar; engl. Librarian
Der Bibliothekar der Bibliothek der Unsichtbaren Universität wurde vor vielen Jahren in Das Licht der Phantasie/The Light Fantastic vom Oktav mit dem Zauber des Wandels in einen dreihundert Pfund schweren Orang-Utan verwandelt. Er ist nach Meinung des Quästors der beste Bibliothekar, den die Unsichtbare Universität je hatte und dazu noch der am günstigsten zu bezahlende, da man ihm lediglich Erdnüsse geben muss. Er weiß stets welches Buch benötigt wird und wo es zu finden ist. Dabei bedient er sich auch gelegentlich des B-Raumes. Meist übernachtet er in der Bibliothek.
In der Bibliothek herrscht strengstes Rauchverbot. Da Zauberer jedoch traditionell starke Raucher sind, hat der Bibliothekar ständig ein wachsames Auge auf die in den verwinkelten Regalgängen befindlichen Kollegen. Erwischt er einen Raucher, nimmt er ihn nur mit tief beleidigter Miene die Zigarette aus dem Mund, drückt die Glut aus und isst sie vor dessen Augen auf.
Der richtige Name des Bibliothekars ist Dr. Horace Dusselhut (engl. Horace Worblehat), B. Thau., D. M.. Er wurde im Mondteichweg im Stadtteil Ankh geboren, gleich neben dem Sattelmacher. Die Seite im Jahrbuch, die das Bild von Horace Dusselhut zeigen sollte, wurde mysteriöserweise herausgerissen. Man fand dort nur eine Bananenschale. Der einzige, der außer ihm noch seinen Namen kennt, ist Rincewind, den der Bibliothekar jedoch strengstens ermahnt hat das Geheimnis für sich zu behalten. Denn durch Kenntnis seines menschlichen Namens könnten die Zauberer der Unsichtbaren Universität den Bibliothekar wieder in einen Menschen zurückverwandeln - und genau das lehnt er vehement ab.
Obwohl er also die Gestalt als Affe zu schätzen gelernt hat und sich auch als Affe (engl. Ape, was Menschenaffe bedeutet) titulieren lässt, reagiert er sehr ungehalten auf die Bezeichnung Tier (engl. Monkey). In seinem Umfeld spricht man deshalb sehr vorsichtig nur leise vom T-Wort (engl. M-word).
Rincewind war für eine Weile der Assistent des Bibliothekars.
Der Bibliothekar geht gerne auch mal einen trinken. Man kann ihn öfter in der Geflickten Trommel treffen, wo er mit Vorliebe die Schalen mit den Erdnüssen leert. Auch ist er nicht wegzudenken bei Des Zauberers Entschuldigung. Seine Theaterbegeisterung hat zu neuen Inszenierungen, wie beim Irren Mönch von Quirm geführt.
Der Bibliothekar ist ein begnadeter Organist und spielt die Orgel der Unsichtbaren Universität. Sein Lieblingsstück ist Bubblas Katastrophensuite. Seine Mittagskonzerte im Großen Saal sind extrem populär, besonders wegen der ausgeklügelten Klangeffekte. Denn seine Überarbeitung von Doinows Romantischem Prélude in G enthält jetzt auch die Klangnuancen Quietschkissen und Zerquetschtes Kaninchen.
In Rollende Steine/Soul Music war er kurze Zeit als Pianist Mitglied der Band Mit Steinen Drin.
Der Bibliothekar ist in Wachen! Wachen!/Guards! Guards! Mitglied der Ankh-Morpork Stadtwache geworden.
In Einfach göttlich/Small Gods reist er durch den B-Raum in der Zeit zurück zur Bibliothek von Ephebe um wichtige Bücher vor dem Verbrennen zu retten.
In Wahre Helden/The Last Hero gelangt er sogar nach Würdentracht und steht den Göttern gegenüber. Vom Blinden Io gefragt, welchen Gefallen er sich von den Weltenlenkern erbitte, wünscht er sich dreitausend Karteikarten, einen neuen Stempel und zwanzig Liter Tinte. Und einen Luftballon.
In Voll im Bilde/Moving Pictures wird er von einem der Klicker-Leinwand entstiegenen Wesen aus den Kerkerdimensionen, mit dem Aussehen einer übergroßen Frau, entführt, die mit ihm auf den Kunstturm kletterte.
In Heiße Hüpfer/The Last Continent erkrankt er schwer und verliert die Kontrolle über sein Morphisches Feld. Dies führt dazu, das er bei jedem Niesen sprunghaft seine Gestalt verändert. So wird er abwechselnd zum Tisch, Liegestuhl oder Pinguin. Doch mit vereinten Kräften bewirken die Zaubererkollegen eine Heilung.
In Der Club der unsichtbaren Gelehrten/Unseen Academicals wird er Torwart bei den Unsichtbaren Akademikern. Bei einem wichtigen Spiel fällt er einem Anschlag mittels einer vergifteten Banane zum Opfer, kann jedoch von Dr. M. Rasen wieder auf die Beine gebracht werden.
Der Bibliothekar gehörte zu den ersten Leuten auf dem Mond der Scheibenwelt.
Der Bibliothekar versteht zwar weiterhin Morporkisch, spricht selbst aber nur Orang-Utan. Er schreibt derzeit an einem Wörterbuch für die Kommunikation mit Orang-Utans.
Die Bezahlung des Bibliothekars in Erdnüssen ist im Englischen ein Wortspiel: Im Englischen steht Peanuts (deut. Erdnüsse) in seiner Zweitbedeutung für Kleinigkeiten.
Ein Artikel aus dem DiscWiki.
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