Klappentext: Alamanach Uhnd Kalennder

In Ankh-Morpork veröffentlichen Herr Ziegenberger und Herr Reinfall jedes Jahr den Almanach von A. J. Loop, der in vielen Gegenden am Runden Meer bekannt und in fast jedem Haus zu finden ist.

Für die meisten Leute sind meist die Seiten, die etwas über die Welt in der sie leben erzählen, von besonderem Interesse. Daher hat sie der Verlag auch zum Einleitungstext gemacht.

Da viele Bewohner der Scheibenwelt, vor allem in ländlichen Gebieten, in ihrem Leben selten eine größere Reise unternehmen, hat man sich dazu entschlossen, auch einfache Orte in den Almanach mit aufzunehmen. Die Leute können so von fremden Plätzen und exotischen Inseln lesen, die sie vermutlich niemals zu Gesicht bekommen werden. Aber es fördert zumindest den Absatz des Buches.

Für Abends vor dem Kamin eignen sich besonders die Geschichten von berühmten Personen, Helden und wagemutigen Abenteuerern. Der Verlag hat sich nicht wirklich die Mühe gemacht alles über diese lebenden Legenden herauszufinden, sondern hat an vielen Stellen einfach seine Fantasie spielen lassen, was oft die billigere Methode ist. Dennoch steckt in fast jeder Geschichte ein wahrer Kern. Und über Leute wie Lord Vetinari oder Cohen den Barbaren erzählt man eh keine Lügen, die ihnen nicht gefallen, zumindest dann nicht, wenn man gerne am Leben bleiben möchte.

Da der Pantheon der Scheibenwelt ständiger Veränderung unterliegt, ist es für viele fromme Menschen wichtig in Bezug auf ihre Götter ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Daher widmet sich ein ganzes Kapitel des Almanachs dem aktuellen Kommen und Gehen auf Cori Celesti. Als Gastautor konnte dieses Jahr Hugnon Ridcully, der Oberste Priester des großen Blinden Io und Bruder des Gastautoren über den Bereich der Magie und Zauberkunde, Erzkanzler Mustrum Ridcully von der Unsichtbaren Universität, gewonnen werden.

Für die diesjährige Ausgabe ist es dem Verlag gelungen einen ganz besonderen Gastautoren zu finden. Der über 900 Jahre alte Zeitmönch Lu-Tze berichtet im Anhang des Almanachs vom Aufbau der Zeit auf der Scheibenwelt und von Anomalien, die im Laufe der Jahrtausende aufgetreten sind.

Das eigentlich wichtigste am Almanach ist ziemlich in den Hintergrund gerückt. Aber noch immer findet sich am Ende des Buches der Kalender, der die Anfänge des Buches darstellt. Wer jedoch das vorhergehende Kapitel über die Zeit gelesen hat, weiss, was er von so einem Kalender zu halten hat. Dennoch bietet er eine grobe Orientierung über das Jahr und vielen Menschen ist das genug.

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