Im Zentrum der Stadt wurde vor kurzem der Große Tump Turm als Teil der Großen Linie errichtet. Er hat 32 Klappen an jeder seiner vier Seiten und zusätzlich sechs kleinere Untertürme, nur für die Nachrichten, die innerhalb der Stadt versendet werden. Immer mehr Organisationen in Ankh-Morpork haben inzwischen ihre eigenen Clacks und damit auch ihre eigenen c-Mailadressen.
Das Netzwerk der Semaphorentürme zieht sich inzwischen über den gesamten Kontinent. Innerhalb eines Tages kann man daher eine Nachricht von Ankh-Morpork bis nach Genua verschicken.
Da der Clacks-Verkehr in der Stadt stark zugenommen hat, so dass kaum noch Nachrichten durchkommen, greift man für kurze Nachrichten innerhalb der Stadtgrenzen auf ein altbewertes System zurück. Im obersten Geschoß des Semaphorenturms befindet sich ein großer Taubenschlag. Diese Brieftauben wurden speziell dazu trainiert Runden an viele Orte der Stadt zu drehen, um einen kleinen Kreis von Stammkunden zu erreichen.
Für viele Menschen in Ankh-Morpork ist das Versenden von Clacks zum Alltag geworden. William de Worde verschickt noch immer seinen Rundbrief an Adelige auf der gesamten Scheibenwelt. Inzwischen macht er dies jedoch nicht mehr mit der langsamen Post, sondern mit Hilfe der Semaphoren. Als kleinen Service für die Bürger von Ankh-Morpork hängt er die Briefe nach dem Absenden immer im Semaphorenturm aus.
Das Opernhaus am Pseudopolisplatz verschickt seit neustem seinen Spielplan via c-Mail an Opernfans* in den umliegenden Städten um sie über künftige Vorstellungen auf dem Laufenden zu halten. Sie machen sich dabei zum Vorteil, dass fast alle der größeren Herrenhäuser außerhalb der Stadt schon eine eigene c-Mailadresse haben.
Reg Schuh vom Club des neuen Anfangs hat sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Er versucht Zweigstellen des Clubs zu eröffnen. Dazu nimmt er mit Hilfe der Semaphorentürme Kontakt zu den Untoten in anderen Städten auf und versucht Treffen zu organisieren. Sein Motto dabei ist: Untote aller Stätte vereinigt euch!
* damit sind die Fans gemeint, die über genügend Geld verfügen, auch wirklich nach Ankh-Morpork zu reisen, um die Aufführungen zu besuchen
© 2010 Ankh-Morpork e.V. - Deutschsprachiger Terry Pratchett Fanclub